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Hintergrundinformationen zur Reha bei Brustkrebs

Vielfältige diagnostische und therapeutische Innovationen verbessern die Überlebensraten von Krebspatienten und verbessern die Lebensqualität nach einer Krebserkrankung. Der onkologische Rehabilitationsbedarf nimmt kontinuierlich zu. Bewältigungsstrategien für Krankheits- und Therapiefolgen, die die Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben erschweren, gewinnen an Bedeutung. Onkologische  Therapie- und Rehabilitationskonzepte müssen sich diesen Anforderungen anpassen.

Patientinnen nach Brustkrebs leiden an unterschiedlich ausgeprägten körperlichen Beschwerden und psychischen Belastungsreaktionen. Neben möglichen direkten Operationsfolgen wie Wundheilungsstörungen, Lymphödem, Beweglichkeitseinschränkungen und Schmerzsymptomen im Schulter-Arm-Bereich können Hormonausfallstörungen, Nebenwirkungen der Chemotherapie und Probleme im Rahmen der Brustrekonstruktion auftreten. Darüber hinaus kommt es oft zu psychischen Problemen in Form von Ängsten, depressiver Verstimmung und sozialem Rückzug. Schwierigkeiten bei der Krankheitsverarbeitung, der Einbeziehung der Familie in das Krankheitserleben, die Wiedereingliederung in das soziale und berufliche Umfeld stellen große Herausforderungen dar.

 

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